Hydraulischer Abgleich

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Hydraulischer Abgleich – Kosten und Ersparnis

Mit wenig Aufwand viel erreichen: Im Vergleich zu anderen Energiesparmaßnahmen im Gebäudebereich gehört der Hydraulische Abgleich zu den geringinvestiven Maßnahmen. Das heißt: Der Hydraulische Abgleich kostet vergleichsweise wenig und macht sich deswegen umso schneller bezahlt. Nach Durchführung des hydraulischen Abgleichs kann häufig die Umwälzpumpe durch eine stromsparende Hocheffizienzpumpe ersetzt werden, die wesentlich weniger Strom verbraucht. Auch Strömungsgeräusche im Rohrnetz können dadurch verschwinden.

Beim hydraulischen Abgleich werden für alle Heizkörper verschiedene Widerstände durch Voreinstellung der Thermostatventile erzeugt. Nur so nimmt das Heizungswasser nicht den schnellsten Weg zurück zum Heizkessel und kann sich gleichmäßig im Haus verteilen. Dafür sind im Kern fünf Arbeitsschritte nötig:

  • Für jeden Raum wird die benötigte Heizlast berechnet. Wichtig für die Berechnung sind unter anderem die Dämmung der Außenwände sowie Wärmeverluste über Fußboden und Decke.
  • Mit der Größe der Heizkörper/Heizregister und der Vorlauftemperatur wird die nötige Heizwassermenge bestimmt.
  • Das Rohrnetz wird erfasst oder abgeschätzt und so die optimale Pumpenleistung bestimmt.
  • Nun wird gerechnet. Das Ergebnis sind Voreinstellungswerte für die Thermostatventile, die Pumpe und die Regelung des Wärmerzeugers.
  • Zum Schluss werden die ermittelten Werte am Heizkessel (Heizkurve), der Pumpe und an den voreinstellbaren Thermostaten eingestellt.

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